Wirkungsgrad

Definition

Der Wirkungsgrad eines Elektromotors ist das Verhältnis zwischen der Ausgangsleistung (mechanisch) und der Eingangsleistung (elektrisch). Die mechanische Ausgangsleistung wird aus dem Drehmoment und der erforderlichen Drehzahl basierend berechnet (d.h. die erforderliche Leistung, um ein am Motor montiertes Objekt zu bewegen). Die elektrische Eingangsleistung wird aus Spannung und die Stromaufnahme des Motors berechnet. Die mechanische Ausgangsleistung ist immer geringer als die elektrische Eingangsleistung, da bei der Energieumwandlung (elektrisch zu mechanisch) Energie in verschiedenen Formen als Wärme oder Reibung verloren geht. Bei der Auslegung eines Elektromotors wird die Minimierung dieser Verluste angestrebt, um den Wirkungsgrad zu verbessern.

Lösungsübersicht

Die Motoren von Portescap sind für einen Wirkungsgrad von bis zu 90 % ausgelegt. Durch leistungsstarke Neodymmagnete und verbesserte Ausführung des Magnetkreises erreichen unsere Motoren einen stärkeren Magnetfluss und damit die Reduzierung der magnetischen Verluste. Portescap arbeitet kontinuierlich an der Erneuerung der elektromagnetische Ausführung und der Spulentechnologien wie z. B. kernlose Spulen, die eine niedrige Startspannung benötigen und minimal Strom aufnehmen. Kommutatoren und Kollektoren mit niedrigen Widerständen in Bürsten-DC-Motoren reduzieren die Reibung und verbessern den Motorwirkungsgrad. Unsere moderne Ausführung ermöglicht uns, Motoren mit geringen Toleranzen zu bauen und den Luftspalt zwischen Rotor und Stator zu minimieren, was zu weniger Energiezufuhr pro Drehmomentabgabe führt.

Portescap-Technologie

Mit fortschrittlichen kernlosen Spulen und überragender Leistung, haben unsere Bürsten-DC-Motoren einen hohen Wirkungsgrad und sind deshalb optimal für batteriebetriebene Anwendungen. Portescap bietet auch eine bürstenlose nutenlose DC-Motorausführung, welche Verluste durch die Joule-Erwärmung erheblich reduziert, wodurch Hochdrehzahl-Anwendungen mit hohem Wirkungsgrad möglich werden.